letzte Änderung am: 06.04.2005 16:32
 
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Die wichtigsten Eckdaten zum Flecken Greene seit 980

 

 

Greene war schon vor über 1000 Jahren durch seine Furth durch die Leine ein wichtiger Ort an der alten Ost-West-Straße, die die Nord-Süd-Strecke bei Mühlenbeck kreuzt.

980

wurde Greene erstmals urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto II. den Stift Gandersheim den Herr- und Gerichtsbann von Greene schenkte.

1062

erwähnte man erstmalig eine Brücke. Frühzeitig gab es eine Öl-Säge- und Getreidemühle. Fischfang, Leinenherstellung und Landwirtschaft waren wichtige Erwerbs- und Ernährungszweige.

1130

besaß Hermann von Winzenburg Bruchhof und Greene als Ganderheimer Lehen

1144

erwarb Kloster Amelungsborn über ein Gut in Greene Zehnten.

1308

war die Greener Burg durch die Edelherren von Homburg neu erbaut.

1409

starb das Geschlecht der Homburger aus. Die Witwe des letzten Edelherren erhielt Witwenrechte auf Burg Greene.

1424

zerstörte der Bischof von Hildesheim, wegen einer Fehde mit dem Herzog von Braunschweig, die Greener Kirche. Der Überlieferung nach wurde sie bis 1439 wieder aufgebaut. Bei Renovierungsarbeiten an dieser alten St. Martinskirche entdecke man 1977 wertvolle Wandmalereinen. Man nimmt an, dass sie aus dem 16. / 17. Jahrhundert stammen.

1436

starb Schonett, die Witwe des letzten Homburgers in Hildesheim, wurde im Dom beigesetzt und Burg Greene wurde hildesheimerisch.

1451

gestand der Bischof von Hildesheim dem braunschweigischen Herzog Wilhelm d.Ä. das Recht zu, Burg Greene gegen Zahlung der Pfandsumme von 12000 Gulden einzulösen.

1494

kündigte die Herzöge den Pfandbesitz.

1495

wurden sie Besitzer und machten die Burg zum Sitz des Herzoglichen Amtes Greene

   
 

Während der Hildesheimer Stiftsfehde litt Greene 1521 besonders schwer, ebenfalls in der Reformationszeit.

1553

verwüstete Graf von Mansfeld Burg Ort und Brücke, aber man baute alles bald wieder auf.

 

Im 30 jährigen Krieg von 1618 –1648 wurde die Burg so stark beschädigt, dass man sich entschloß den Amtshaushalt ins Tal zu verlegen. Von 1696-1704 wurde das neue Amtshaus an der Heerstraße nach Wickensen errichtet.

1732

verlieh Herzog Rudolf Greene das Marktrecht.

1811

ließ Napoleon die Brücke befestigen, die Hauptstraße instandsetzen und Pappeln anpflanzen.

1812

marschierte das Heer durch Greene gen Osten.

1814

bekam Greene bei der Neuordnung des Gerichtswesens den Titel Kreisgericht.

1833

wurde daraus des Amtsgericht, welches 1967 von hier nach Bad Gandersheim verlegt wurde.

1856

hatte der Braunschweigische Staat die Bahnstrecke Braunschweig – Kreiensen fertiggestellt, die sich an die Hannoversche Südbahn anschloß. Nun sollte über Holzminden der Anschluß an das Rhein. Westf. Industruiegebiet unternommen werden.

1864

baute man den imposanten 34 m hohen Viadukt.

 

Die beiden Weltkriege kamen und mußten überwunden werden.

1953

wurde die Burg zur Bundesweihstätte für die deutschen Kriegsgefangenen und der Burgturm zum Ehrenturm erklärt.

1980

erlebte der Ort seine 1000 Jahrfeier zu Ehren der ersten urkundlichen Erwähnung.

1982

feierte Greene die 250 ste Wiederkehr der Marktrechtverleihung.

 

Heute hat der Flecken Greene 1788 Einwohner. Unser Ort ist durch eine großzügige Straßenführung mit einer weitschwingenden Brücke über das Leinetal dem modernen Verkehrsgut gewachsen.

Eine übersichtliche Grundschule, der großartige Schulneubau und ein vorbildlich eingerichteter Kindergarten sorgen für die geistige und körperliche Entwicklung unserer Kinder. Gaststätten und Wandergelegenheiten erfreuen sich bei allen unseren Gästen allseitiger Beliebtheit.

Wer sich eingehender mit der Geschichte des Ortes befassen möchte, der sei auf die Chronik von Greene aufmerksam gemacht, die 1983 erschienen ist.

 

 
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