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Greene war schon
vor über 1000 Jahren durch seine Furth durch die Leine ein
wichtiger Ort an der alten Ost-West-Straße, die die Nord-Süd-Strecke
bei Mühlenbeck kreuzt. |
| 980 |
wurde Greene erstmals
urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto II. den Stift Gandersheim
den Herr- und Gerichtsbann von Greene schenkte. |
| 1062 |
erwähnte man erstmalig
eine Brücke. Frühzeitig gab es eine Öl-Säge- und Getreidemühle.
Fischfang, Leinenherstellung und Landwirtschaft waren wichtige
Erwerbs- und Ernährungszweige. |
| 1130 |
besaß Hermann von
Winzenburg Bruchhof und Greene als Ganderheimer Lehen |
| 1144 |
erwarb Kloster Amelungsborn
über ein Gut in Greene Zehnten. |
| 1308 |
war die Greener
Burg durch die Edelherren von Homburg neu erbaut. |
| 1409 |
starb das Geschlecht
der Homburger aus. Die Witwe des letzten Edelherren erhielt
Witwenrechte auf Burg Greene. |
| 1424 |
zerstörte der
Bischof von Hildesheim, wegen einer Fehde mit dem Herzog
von Braunschweig, die Greener Kirche. Der Überlieferung
nach wurde sie bis 1439 wieder aufgebaut. Bei Renovierungsarbeiten
an dieser alten St. Martinskirche entdecke man 1977 wertvolle
Wandmalereinen. Man nimmt an, dass sie aus dem 16. / 17.
Jahrhundert stammen. |
| 1436 |
starb Schonett,
die Witwe des letzten Homburgers in Hildesheim, wurde im
Dom beigesetzt und Burg Greene wurde hildesheimerisch. |
| 1451 |
gestand der Bischof
von Hildesheim dem braunschweigischen Herzog Wilhelm d.Ä.
das Recht zu, Burg Greene gegen Zahlung der Pfandsumme von
12000 Gulden einzulösen. |
| 1494 |
kündigte die Herzöge
den Pfandbesitz. |
| 1495 |
wurden sie Besitzer
und machten die Burg zum Sitz des Herzoglichen Amtes Greene |
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Während der
Hildesheimer Stiftsfehde litt Greene 1521 besonders schwer,
ebenfalls in der Reformationszeit. |
| 1553 |
verwüstete
Graf von Mansfeld Burg Ort und Brücke, aber man baute
alles bald wieder auf. |
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Im 30 jährigen
Krieg von 1618 1648 wurde die Burg so stark beschädigt,
dass man sich entschloß den Amtshaushalt ins Tal zu
verlegen. Von 1696-1704 wurde das neue Amtshaus an der Heerstraße
nach Wickensen errichtet. |
| 1732 |
verlieh Herzog Rudolf
Greene das Marktrecht. |
| 1811 |
ließ Napoleon die
Brücke befestigen, die Hauptstraße instandsetzen und Pappeln
anpflanzen. |
| 1812 |
marschierte das
Heer durch Greene gen Osten. |
| 1814 |
bekam Greene bei
der Neuordnung des Gerichtswesens den Titel Kreisgericht. |
| 1833 |
wurde daraus des
Amtsgericht, welches 1967 von hier nach Bad Gandersheim
verlegt wurde. |
| 1856 |
hatte der Braunschweigische
Staat die Bahnstrecke Braunschweig Kreiensen fertiggestellt,
die sich an die Hannoversche Südbahn anschloß.
Nun sollte über Holzminden der Anschluß an das
Rhein. Westf. Industruiegebiet unternommen werden. |
| 1864 |
baute man den imposanten
34 m hohen Viadukt. |
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Die beiden Weltkriege
kamen und mußten überwunden werden. |
| 1953 |
wurde die Burg zur
Bundesweihstätte für die deutschen Kriegsgefangenen und
der Burgturm zum Ehrenturm erklärt. |
| 1980 |
erlebte der Ort
seine 1000 Jahrfeier zu Ehren der ersten urkundlichen Erwähnung. |
| 1982 |
feierte Greene die
250 ste Wiederkehr der Marktrechtverleihung. |
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Heute hat der Flecken
Greene 1788 Einwohner. Unser Ort ist durch eine großzügige
Straßenführung mit einer weitschwingenden Brücke
über das Leinetal dem modernen Verkehrsgut gewachsen.
Eine übersichtliche Grundschule, der großartige
Schulneubau und ein vorbildlich eingerichteter Kindergarten
sorgen für die geistige und körperliche Entwicklung
unserer Kinder. Gaststätten und Wandergelegenheiten
erfreuen sich bei allen unseren Gästen allseitiger
Beliebtheit.
Wer sich eingehender mit der Geschichte des Ortes befassen
möchte, der sei auf die Chronik von Greene aufmerksam gemacht,
die 1983 erschienen ist. |