letzte Änderung am: 31.01.2012 19:59
 
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Der Heimatverein Greene e.V. stellt sich vor 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Der Verein hat sich die Erfüllung folgender Aufgaben zum Ziel gesetzt:

1.      Anregung zur Pflege und Gestaltung des Ortsbildes, Erhaltung historischer          Bauten und Denkmäler der Natur, Umwelt- und Landschaftsschutz, Pflege und          Verschönerung des Ortsbildes in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat.

2.      Sammeln und Pflege alten Kulturgutes, Museumsarbeit, Erhaltung der          Volksbräuche und Sitten, Heimatkunde, Geschichte, Kunst und Kultur.          Förderung und Weiterbildung durch Vorträge, Ausstellungen, Führungen und          kulturelle Veranstaltungen.

3.      Zusammenarbeit mit allen weiteren örtlichen Vereinen zwecks Durchführung          von gemeinsamen Veranstaltungen, Schaffung und Pflege freundschaftlicher          Beziehungen zu Vereinen, Verbänden und Jugendgruppen über die Grenzen          Greenes und Kreiensens hinaus.

                                                                           (Auszug aus unserer Satzung)

Die Vereinsgründer wirkten seinerzeit als  Initiatoren dieser genannten Ideale. Unter der Führung von Herbert Winkler begann 1978 eine erfolgreiche Vereinsarbeit zum Wohle des Ortes mit einer überzeugenden Mitgliederzahl. Ende 1978 waren bereits 78 Mitglieder zu verzeichnen. Heute, im Jahre 2011, sind es 205.

Als erste Aktion im Jahre 1978 hat man sich zusammen mit dem Ortsrat erfolgreich für den Abbau des unschönen Mastes der Sende- u. Empfangsantenne der Deutschen Bundesbahn an der Blockstelle unterhalb der Greener Burg mitten im Landschaftsschutzgebiet eingesetzt.

Auch die „Wandergruppe“ wurde 1978 ins Leben gerufen. Der erste Wanderführer war Karl Grimme, dann lange Jahre Walter Lorenz. Noch heute ist unsere stärkste Gruppe aktiv. Unter Marga Raschke und Herbert Hundertmark treffen sich monatlich 30 - 40 Wanderfreunde, erwandern die Natur und besuchen dabei kulturelle Besonderheiten in Nah und Fern.

Von 1979 an gibt es eine „Plattdeutsche Arbeitsgruppe“ , die sich einmal monatlich in der Gaststätte „Hotel zur Linde“ trifft. Leiter war damals Herbert Fischer, inzwischen ist es Hermann Regenhardt, der auch viele Jahre Vorsitzender unseres Vereins war. Eine „Plattdeutsche Wörtersammlung“ ist in Arbeit und soll veröffentlicht werden. Alles getreu des Kerngedankens  ... Sammeln und Pflegen alten Kulturgutes.

Das „Akkordeonorchester im Heimatverein Greene“ unter Leitung von Sonja Tonn erfreut sich großer Beliebtheit in der Bevölkerung. Zwischen Verein und Orchester fungiert Mitglied des erweiterten Vorstands  Arne Splittgerber als Koordinator.

Ein kleiner aber feiner „Literaturkreis“ trifft sich im Museum, um sich über wechselnde Themen auszutauschen. Die Termine sind im Augenblick etwas unregelmäßig, werden aber in unserer Rubrik „Aktuelles“ bekannt gegeben. Leiter ist zurzeit Eberhard Völkel.

Die Pflege der Wanderwege und Ruhebänke im Landschaftsschutzgebiet „Greener Wald und Luhberge“ wird von der Gruppe „Umgebungspflege“ durchgeführt. Ansprechpartner ist auch hier Eberhard Völkel. Im Jahr 2008 hat der Verein eine umfangreiche Erneuerung der Wanderwegebeschilderung in unserer Gegend vorgenommen. Diese betrifft hauptsächlich den Greener Wald, aber auch die uns tangierenden Fernwanderwege sind dargestellt. Federführend in Planung, Ausführung und aktueller Pflege ist Vorstandsmitglied Jürgen Sander. Inzwischen hat der Heimatverein Greene auch ein Faltblatt „Wanderwege im Greener Wald“ herausgegeben.

Unsere Vereinsräume sind in der Molkerei und Melkerwohnung der ehemaligen Domäne Greene. Das „Heimatmuseum“ wurde durch Fachfirmen mit Unterstützung der Gemeinde als „Rohbau“ erstellt. Der Innenausbau und die Einrichtung wurden aber durch Eigenleistung vieler tatkräftiger Mitglieder vorgenommen. Es wurde zum 1. Advent 1989 vom Vorsitzenden Herbert Winkler im Beisein von den damaligen Bürgermeister Helmker und Gemeindedirektor Böhme seiner Bestimmung übergeben. In der folgenden Zeit wurde der weitere Ausbau der Museumsräume und vor allem des Archivs in mehreren Teilschritten beschlossen und in Eigenarbeit umgesetzt. Hierbei und bei der Erhaltung der Museumsräume müssen die Leistungen von anfangs Atto Findeklee und seit etlichen Jahren Günter Jacob, der mit großem Erfolg, Sorgfalt und Ideenreichtum seinen Beitrag leistet, genannt werden.

Auch das „Museumscafé“ wird von ihm und seiner Frau Rosemarie geführt. Museum und Café sind regelmäßig am ersten Sonntag im Monat von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Zusätzlich fallen die Bewirtung von Besuchergruppen und natürlich unser jährliches „Schlachte – Essen“ in den Aufgabenbereich der „Cafécrew“.

Im Heimatmuseum finden regelmäßig jährlich zwei Sonderausstellungen statt:
Die „Greenania - heimische Künstler stellen aus“ (Anfang November), und die „Handarbeitsausstellung“ (Anfang März). Die Idee zur Durchführung der „Greenania“ und auch die Namensgebung gingen im Vorstand von Waltraut Wittkopp aus. Zusammen leitete sie diese Ausstellung mit Nora Koelman bis 1990. Von diesem Jahre an laufen die Fäden zur „Greenania“ bei Ulrike Regenhardt zusammen. Die „Handarbeitsausstellung“ läuft seit 1989 als eigenständige Schau der Handarbeiten und wird von Renate Regenhardt geleitet.

Neben den Dauerausstellungen in den oberen Räumen sind meistens anlassbezogen weitere Ausstellungen geschichtlichen, kulturellen und künstlerischen Inhalts der Öffentlichkeit durch den Vorstand präsentiert worden (1000 Jahr – Feier, 500 Jahre Amt Greene, Die "Stunde Null" in Greene, Tiere rund um Haus und Garten, usw.).

Im Dachgeschoss befindet sich unser umfangreiches Archiv. zusammen mit den Gegenständen in der Dauerausstellung haben wir ca. 4800 Exponate aus den verschiedensten Zeiträumen und Sachgebieten. Die „Archivierungsgruppe - Spurensuche“ hat sich der umfangreichen Arbeit einer modernen Neuerfassung mit Datenbank auf PC gestellt und nunmehr erfolgreich zu Ende gebracht. Allerdings: beinahe wöchentlich kommen neue Exponate dazu oder aber bei einigen Gegenständen wird immer noch nach Zweck, Bedeutung oder Herkunft geforscht.

Seit 2004 beteiligen wir uns regelmäßig am „Tag des offenen Denkmals“, eine Initiative der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“. Hierbei wird das jeweilige Thema aufgegriffen und dazu Wanderungen, Führungen und Veranstaltungen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Kirche und Privatpersonen, durchgeführt. In diesem Jahr (2011) wurde das Thema „Das 19. Jahrhundert“ im gesamten September durch Fachvorträge, Ausstellung, musikalische Darstellung und eine Wanderung aufgearbeitet.

Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen ist uns wichtig, deshalb sind wir Mitglied in verschiedenen Vereinen und Arbeitsgemeinschaften und engagieren uns aktiv im Festausschuss Greener Vereine. Die Zusammenarbeit mit dem Ortsrat Greene ist sehr erfolgreich und hat schon manche positiven Ergebnisse für die Entwicklung des Fleckens Greene erbracht.

Unser Verein ist  im Internet vertreten,  zu finden unter www.greene.de und über die Gemeinde Kreiensen  unter www.kreiensen.de .

Stand 12/2011 Hermann Regenhardt, (Vorsitzender bis Februar 2011), Werner Karge (Vorsitzender seit März 2011)

 

 
 
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